Die Sony FDR-X1000V im Test

Home/Technik/Testberichte/Actioncams im Test/Sony/Die Sony FDR-X1000V im Test

Die Sony FDR-X1000V im Test

Wir nehmen Action-Cams genau unter die Lupe – Die Sony FDR-X1000V im Test

Die Sony FDR-X1000V ist, das sei von vornherein gesagt, derzeit die Nummer 1 unter den Action-Kameras. Doch was macht der Neueinsteiger anders als beispielsweise das GoPro Flaggschiff Hero 4 Black Edition? Beide filmen in Ultra-HD auf einem identischen, messerscharfen Niveau. Auch der Blickwinkel der Objektive deckt bei beiden Modellen einen extrem weiten Winkel von 170 Grad ab. Wir haben die FDR-X1000V genauer geprüft und verraten ihnen hier, wo sie ihre Vorteile ausspielt.

[asa 4-5s]B00RK7OD8Q[/asa]

Beeindruckende UHD Aufnahmen

Der direkte Vergleich zur Konkurrenz macht deutlich: Die Bildqualität der FDR-X1000V ist derzeit unerreicht. Zum Beispiel wirken Details und Texturen noch knackiger und schärfer, was an den rund 100 Linienpaaren mehr liegt. Angesichts der fast doppelt so hohen Datenrate von knapp 88,8 Mbit pro Sekunde ist das allerdings nicht verwunderlich. Das jedoch führt zu einem kleinen Nachteil: Nur eine Minute Filmmaterial in Ultra-HD benötigt schon über 600 Mbyte Speicher. Entsprechend große Speicherkarten werden zum aufnehmen längerer Videos benötigt. Wir empfehlen eine microSD-Karte mit mindestens 64 GByte und dem Tempo-Standard UHS-I Class 3.

Drift-Actionkamera-Ghost-S-10-007-00Integrierter Taschenwärmer?

Neben der Speicherbelastung treten noch zwei andere Nebeneffekte auf. Das sind zum einen die recht kurze Akkulaufzeit von nur knapp einer Stunde und zum anderen die Tatsache, dass sich die FDR-X1000V auf bis zu 60 Grad Celsius erwärmt. Das führt dann auch dazu, dass eine UHD-Aufnahme nach etwa 49 Minuten abbricht und die Kamera die Meldung „Heat“ auf dem Display ausgibt. Ohne das im Lieferumfang enthaltene, wasserdichte Gehäuse hält die Kamera ungefähr 15 Minuten länger durch. Abgesehen von diesen Kleinigkeiten leistet sich die FDR-X1000V keine weiteren Patzer. Die Bedienung über n-WLAN per Smartphone oder das Monitorarmband RM-LVR2, welches Sony in einem VR-Kit für circa 100 Euro Aufpreis anbietet, gestaltet sich als übersichtlich und einfach. Die Live-Bildübertragung läuft hier absolut flüssig und nahezu ohne Verzögerung. Vor allem bei der Motivsuche für die 9-Megapixel Fotos erweist sich das als praktisch. Ein weiterer Vorteil: Das verbaute GPS-Modul ermöglicht die Einarbeitung von Position und Geschwindigkeit in die Videos.

[asa btn]B00RK7OD8Q[/asa]

Unser Fazit: Trotz kleinerer Schwächen die Nummer 1

Besonders wenn es um messerscharfe Bildqualität in extrem hochauflösendem Ultra-HD Videos geht, lässt die Sony FDR-X1000V die Konkurrenz weit hinter sich. Eine klare Kaufempfehlung für alle, die professionelles Videomaterial erstellen wollen!

2016-10-23T22:54:07+00:00 Juli 22nd, 2016|Actioncams im Test, Sony, Testberichte|

Leave A Comment