Hochzeitsvideo Ratgeber-Artikel

Mein Hochzeitsfilm – Tipps und Ideen für das perfekte Hochzeitsvideo

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Monatelang hat man alle wichtigen Vorbereitungen für diesen besonderen Tag getroffen und nun ist es endlich soweit. Wenn das Paar sich dann an jenem besonderen Tag endlich gegenübersteht, ist dies für Viele einer der aufregendsten Momente ihres Lebens. Den ganzen Tag über sorgen sowohl das Paar, als auch engste Freunde und Verwandte für emotionale Momente, die man am liebsten nie vergessen möchte. Doch viel zu schnell kann man sich schon gar nicht mehr so genau an die kleinen wundervollen Momente der Hochzeit erinnern. Deshalb wollen wir heute etwas ganz besonderes Thema beleuchten – Das Hochzeitsvideo.Während Hochzeitsvideos in den USA schon als „Must-Have“ gelten, werden Sie langsam aber sicher auch in Europa immer beliebter.  Wenn man es sich leisten kann, engagiert man einen oder mehrere professionelle Kameramänner, die das Brautpaar ab dem Morgen der Hochzeit bis zum Abend begleiten und auch gleich den anschließenden Videoschnitt mit anbieten. Hochzeitsvideos bieten eine einzigartige Gelegenheit, vergangene Momente wieder lebendig werden und Erinnerungen aufblühen zu lassen, vorausgesetzt, der Mensch, der engagiert wurde versteht etwas von seinem Handwerk. Hier ein kleiner Vorgeschmack darauf, wie IHR Video aussehen könnte:

Worauf muss man achten, wenn das Hochzeitsvideo perfekt werden soll?

Jedes Hochzeitsvideo hat seinen ganz eigenen Charakter, denn bei der Videoproduktion sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt und immer haben Brautpaar und Gäste einen ganz persönlichen Einfluss darauf, wie das Video später aussehen wird. Der Eine will Musik im Hintergrund seines Hochzeitsvideos, der Andere hat lieber auch Sprachaufnahmen dabei, Einer möchte den ganzen Tag von Kameras begleitet werden und der Nächste nur über einen kleinen Zeitraum. Gott sei Dank – alles andere wäre äußerst langweilig. Wie der Hochzeitsfilm später aussieht, hängt aber auch vom Stil und Geschmack des Videografen ab. Insgesamt gibt es sehr viele Faktoren, die einen Einfluss darauf haben, ob ein Video gut wird.

Hochzeitsvideo Fakt Nummer eins: Wer ein gutes Hochzeitsvideo möchte, braucht einen Profi mit Herzblut!

Hochzeitsfilmer und -fotografen verbringen am Hochzeitstag meist mehr Zeit in Gegenwart des Paares, als die übrigen Gäste. Wenn das Paar sich bei einem Profi absolut nicht wohl fühlt, entstehen lange nicht so gute Aufnahmen, wie bei einem offenen und sympathischen Menschen hinter der Kamera und entsprechender Gelassenheit davor. Warum also nicht jemanden aus dem Bekanntenkreis diese Aufgabe übernehmen lassen?

Nun, ein Unerfahrener ist im Normalfall nicht in der Lage, gute Aufnahmen zu machen und diese anschließend entsprechend zu einem ansprechenden Hochzeitsfilm zu verarbeiten. Das hat unterschiedliche Gründe – von fehlender Sensibilität für wichtige Momentaufnahmen bis hin fehlendem Equipment. Angenommen, Sie setzen auf ihre Verwandten und Freunde. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr groß, dass am Ende des Tages nur eine wilde Sammlung von mehr oder weniger unprofessionell aufgenommenen und unbehandelten Fotos und Videos existiert.

Das soll keine Kritik an eigenen Aufnahmen sein, sondern nur darauf aufmerksam machen, dass, wenn Sie nicht gerade einen erfahrenen Kameramann in der Familie oder dem Bekanntenkreis haben, Bilder, Videos und damit auch das Hochzeitsvideo am Ende eine einzige große Enttäuschung werden können. Die Wahrscheinlichkeit ist sogar relativ hoch. Wer einen oder mehrere Profis für die Aufnahmen engagiert, hat am Ende des Tages mit Sicherheit schönere Momentaufnahmen und kauft im Normalfall auch gleich den Nachbearbeitungsservice, HD- Qualität und den fertigen Hochzeitsfilm auf DVD dazu. Bei privaten Aufnahmen hingegen fallen im Regelfall die anschließende Nachbereitung und professionelle Videoerstellung weg. Wer ein gutes Hochzeitsvideo möchte und das entsprechende Kleingeld hat, entscheidet sich deshalb für einen Profi! Bei der Auswahl dieses Profis sollte Folgendes beachtet werden:

Die Wahl des Kameramannes für die Hochzeit

Um einen Hochzeitsvideografen kümmert man sich im Idealfall mindestens sechs Monate vor der Hochzeit. Versichern Sie sich am besten im Voraus, wessen Auftritt und Stil Ihnen gut gefallen und wer sympathisch auf Sie wirkt. Eine erste Auswahl können Sie zum Beispiel anhand angebotener Webseiten und Beispielvideos treffen. Die endgültige Auswahl sollte dann über ein persönliches Gespräch stattfinden, denn dadurch lässt sich in Erfahrung bringen, ob und inwieweit der Profi auf Wünsche eingehen möchte, ob das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt etc., oder ob Sie sich vielleicht doch lieber noch einmal mit einem anderen Fachmann auseinandersetzen möchten. Im persönlichen Gespräch sollten wichtige Details geklärt werden, wie zum Beispiel:

  • Worauf legt der Profi besonders wert?
  • Wieviel Erfahrung hat er?
  • Was erwarten Sie in dem Film auf jeden Fall zu sehen?
  • Was soll vollständig dargestellt werden?
  • Bevorzugen Sie einen dokumentarischen, oder einen romantischen Stil?

Falls Sie keine besonderen Vorstellungen bezüglich Ihres Hochzeitsvideos haben, lassen Sie sich vom Profi ein wenig inspirieren! Spätestens jetzt sollten Sie sich auch einige Beispielvideos zeigen lassen, um nähere Einblicke in seine Arbeit zu gewinnen (bestenfalls überzeugt Sie schon das erste Hochzeitsvideo). Es spielt keine Rolle, ob der Videograf studierter Mediengestalter oder Autodidakt ist. Letztendlich machen Erfahrung in den Bereichen Kameraführung, Lichtführung und Videoschnitt, das Eingehen auf Ihre individuellen Wünsche, Kommunikation, Aufmerksamkeit, Flexibilität und Sympathie einen guten Videografen oder eine gute Videografin aus. Wenn Sie einen zuverlässigen Ansprechpartner haben, wird es für Ihn auch kein Problem sein, zu allen Zeiten Änderungswünsche umzusetzen. Scheuen Sie sich nicht, Ihre persönlichen Wünsche zu äußern, sondern helfen Sie dabei, ihr Video einzigartig werden zu lassen.

Sie haben übrigens auf bavoko.com die Möglichkeit, ein Hochzeitsvideo auszuschreiben und Angebote von professionellen Kameramännern einholen. Mehr Informationen finden Sie hier.

Hochzeitsvideo Fakt Nummer zwei: Mehr ist mehr!

Wie lange soll der Kameramann vor Ort sein? Zwar könnten ein paar Stunden Anwesenheit eines Kameramanns schon ausreichend sein. Es wäre jedoch sehr schade, wenn durch diese Einschränkung viele besondere Momente außerhalb dieses Zeitfensters verloren gehen, nicht wahr? Um das zu vermeiden, entscheiden sich Paare üblicherweise dafür, den Hochzeitsvideographen für einen ganzen Tag zu buchen. Dieser begleitet die Braut am Morgen vor der Hochzeit zum Friseur und zum Stylisten, filmt anschließend das Ankleiden des Bräutigams und der Braut, Räumlichkeiten, Gegenstände, Vermählung und Hochzeitsfeier, macht Einzelaufnahmen des Paares, nimmt Ansprachen auf etc. Anschließend hat der Profi die Möglichkeit, aus einer Menge Material die absoluten Highlights des Tages auszuwählen und zu einem Hochzeitsfilm zusammenzufügen. Je weniger Aufnahmen existieren, desto schwieriger ist es, ein inhaltlich zusammenhängendes und schönes Hochzeitsvideo zu zaubern.

Ein zweiter Kameramann erweist sich hier ebenfalls als sehr nützlich, da bei der perfekten Einstellung Schnelligkeit von großer Bedeutung ist. Auch können schwierige Entscheidungen, wie „Filme ich bei einer Rede den Sprechenden, oder die Reaktion des Brautpaares auf das Gesagte?“ elegant umgangen werden. Wer also absolute Perfektion möchte, für den sollte ein zweiter Kameramann das Minimum sein.

Weitere 15 Voraussetzungen für ein gutes Hochzeitsvideo:

Die Produktion eines Hochzeitsvideos ist sehr viel schwieriger, als Sie vielleicht denken. Denn mit dem Schießen von guten Fotos und Videoaufnahmen ist es noch lange nicht getan. Wir wollen Ihnen nun erklären, worauf man achten muss, wenn das Hochzeitsvideo möglichst gut werden soll.  

Die Wahl der Location:
Damit das Hochzeitsvideo am Ende auch etwas fürs Auge ist,  sind ein ansprechendes Ambiente, Flexibilität und Individualität der Location sehr wichtig.

Der Stil der Hochzeitsvideos:
Suchen Sie sich einen Profi, dessen Stil Ihnen gefällt und der am ehesten zu Ihnen passt. Fragen Sie hierfür direkt nach seinen Vorlieben und der Profi wird Ihnen Auskunft darüber geben.

Vertrag:
Bevor Sie jemanden engagieren, sollte alles Wichtige zum Hochzeitsvideo vertraglich festgehalten werden. In dem Vertrag soll geregelt sein, wie lange der Kameramann vor Ort ist, wie das fertige Produkt im Detail aussehen soll, welche Stornierungsbedingungen es gibt und wie die Bezahlung aussehen soll (Preis, Zahlungsart und -zeitpunkt).

Vorausplanung der Aufnahmen:
Im Voraus planen zahlt sich immer aus. Was soll unbedingt festgehalten werden und wie lässt sich das am besten umsetzen? Wo sind Kamera oder mehrere Kameras am effektivsten platziert? Da der Kameramann nur die einmalige die Gelegenheit hat, wichtige Momente aufzunehmen, erweisen sich Absprachen über den zeitlichen Ablauf und/oder die Teilnahme an einer Probe als sehr hilfreich. Es müssen die beste Kamera- und Mikrofoneinstellung für die unterschiedlichen Räumlichkeiten ausgemacht und entsprechende Hindernisse (z.B. Sichtblockaden) beseitigt oder umgangen werden. Der Fokus muss auf dem Pärchen liegen.

Die Beleuchtung:
Lichtverhältnisse und mögliche Beleuchtungsprobleme müssen ebenfalls im Voraus getestet und behoben werden.

Gute Freunde und Familie nicht vergessen!
Lassen Sie auch Ihre Familienmitglieder und guten Freunde vor der Kamera sprechen. Nehmen Sie Reden und am besten sogar die Reaktion der Braut, des Bräutigams und der übrigen Gäste auf.

Die richtige Kameraausrüstung und das nötige Know-How:
Ein Fachmann kennt die Vor- und Nachteile von Spiegelreflexkameras und weiß diese einzusetzen. Besonders wichtig ist, dass man je nach Beleuchtungssituation die richtige Kamera verwendet. Zur Standardausrüstung eines Profis gehören ein Stativ und ein HD-Camcorder.

Gute Audioaufnahmen:  

Da Audioaufnahmen mindestens genauso wichtig sind, wie visuelle, muss man diesen auch eine sehr hohe Aufmerksamkeit schenken. Der Sound sollte im Voraus in den unterschiedlichen Räumlichkeiten getestet werden. Fernmikrofone haben den Nachteil, dass sie manche Stimmen viel besser aufnehmen, als andere. Deshalb investiert man in der Regel auch in Audiorecorder und/oder kabellose Mikrofone, die dann zum Beispiel in der Tasche des Bräutigams befestigt werden und bessere Hörbarkeit garantieren. Bestimmte Mikrofone können mit Kopfhörern überwacht werden, um die Qualität zu testen. Tipp von uns: Nutzen Sie diese Gelegenheit! Wenn die Aufnahmen ohne entsprechende Technik, Erfahrung und Vorbereitung aufgenommen werden, kann sich das ganz schnell sehr schlecht anhören oder sogar unverständlich werden und bis das klar wird, ist es meistens leider schon zu spät.

Highlights:
Vergessen Sie nicht, die wichtigsten Zeitpunkte festzuhalten! Am allerwichtigsten gelten Aufnahmen der Vorbereitung, des Momentes, in dem die Braut empfangen wird und der Hochzeitszeremonie, doch hier ist auch Zusammenarbeit gefragt. Wenn das Paar dem Kameramann wichtige Hinweise über gewünschte Aufnahmen und den geplanten Tagesablauf gibt, kann er unter besten Voraussetzungen die wichtigsten Momente für das Hochzeitsvideo umsetzten.

Nahaufnahmen:
Bei einer Hochzeit sind Nahaufnahmen sehr wichtig, denn so werden die Bilder schärfer und Emotionen können gut festgehalten werden.

Natürliche Aufnahmen:
Ein Hochzeitsvideo wird viel schöner, wenn man die Gäste bei Ihrem natürlichen Verhalten aufnimmt, als wenn es sich um gestellte Szenen handelt. Deshalb sollten möglichst viele natürliche Emotionen eingefangen werden. Kleine Momente des Glücks sollen möglichst unauffällig festgehalten werden, ansonsten könnte die Grundstimmung auf dem Video verfälscht sein. Spezialeffekte sind (Ausnahme: Zeitlupenfunktion) nicht sehr beliebt. Es geht vielmehr darum, dieses schöne Ereignis festzuhalten, als um die Hammer-Spezialeffekte.

Videoqualität:
Ein gutes Hochzeitsvideo ist mindestens ein HD-Video! Wenn Sie schon einen Profi engagieren, dann sollten Sie auch erwarten können, HD Aufnahmen zu bekommen. Lassen Sie sich auf alles, was darunter liegt gar nicht erst ein!

Die Strukturierung des Hochzeitsvideos:
Während das Brautpaar wahrscheinlich schon auf dem Weg in die Flitterwochen ist, beginnt der größte Teil der Arbeit für den Videografen. Der Videoschnitt! Dabei gilt es zunächst, folgende Fragen zu beantworten:

  • Welche Szenen eignen sich am besten für den Einstieg, welche für Mittelteil und Ende?
  • Was muss nachbearbeitet werden?

Wichtig ist zum einen, dass man sich auf das Wesentliche konzentriert, Verbesserungsmöglichkeiten (durch Nachbearbeitung und Schnitt) erkennt und diese umsetzt, zum anderen soll ein Hochzeitsvideo anschließend wie ein (romantischer) Dokumentarfilm aufgebaut sein und eine inhaltlich nachvollziehbare Geschichte in grober chronologischer Reihenfolge erzählen. Ein rührender Höhepunkt darf nicht fehlen! Umso kürzer ein Video werden soll, desto wichtiger ist es, sich auf Schlüsselszenen und das Kürzen zu konzentrieren. Abgesehen davon gibt es viel Spielraum, was die Kreativität angeht.

Musikwahl:
Was immer sehr schön ist: Wenn ein Hintergrundlied im Video läuft. Dieses soll zur Hochzeit passen und dem Brautpaar gefallen. Bestenfalls sucht sich das Brautpaar selbst die Musik aus! Die Wahl des Liedes entscheidet oft auch über die Länge des Videos, man hat aber auch die Möglichkeit, das Video nur teilweise mit Musik zu unterlegen. Vertrauen Sie da am besten auf den Videographen. Er wird anhand des vorhandenen Videomaterials entscheiden können, was in Ihrem Fall am geeignetsten wäre.

Flexibilität:
Damit ein Hochzeitsvideo wirklich perfekt wird, sollten individuelle Wünsche des Brautpaares zu jeder Zeit Gehör finden und nach bestem Gewissen umgesetzt werden. Wer nicht auf Kundenwünsche eingeht, übersieht, dass der Begriff des „perfekten Hochzeitsvideos“ im Auge des Betrachters und somit im Auge des Kunden liegt, der ist kein guter Hochzeitsvideograph.

Welche gängigen Formate gibt es bei Hochzeitsvideos?

In der Postproduktion ist neben dem Schnitt Spielraum für individuelle Wünsche und Ideen, auch was die Länge des Videos angeht. Eine beliebte Variante ist das „Best Of“ Video.

Im  „Best Of“ Video sind alle Highlights des Tages innerhalb von drei bis zehn Minuten zusammengefasst. Hier ist natürlich wichtig, Nötiges von Unnötigem zu unterscheiden und entsprechend so zu kürzen, dass das Video nicht länger als zehn Minuten dauert. Um Ihnen zu zeigen, dass ein Hochzeitsvideo von ein paar Minuten Länge schon ausreichend ist, haben wir im Folgenden ein schönes Beispiel für Sie:

Sicherlich werden auch längere Videos von 15, 30, 60, 90… Minuten produziert. Diese haben den Vorteil, dass man weniger radikal kürzen muss, als bei einem 5-Minuten-Video – man hat einfach mehr Zeit. So kann man Sprachaufnahmen und ganze Reden etc. mit einbinden, was bei einem Kurzvideo den Rahmen sprengen würde. Das kann ein Vorteil sein, muss es aber nicht. Denn man läuft natürlich ab einer gewissen Länge Gefahr, dass einem das Videomaterial ausgeht, denn dann kann das Video schnell öde werden. Etwas längere Hochzeitsvideos könnten zum Beispiel so aussehen:

Das Musikvideo (auch „Marryoke“ genannt) ist ein witziger neuer Trend aus den USA, der in Europa leider noch nicht sehr viel Aufmerksamkeit genießt. Alles beginnt damit, dass das Pärchen sich ein Lied aussucht. Dieses wird dann den Hochzeitstag über immer wieder stückweise sowohl vom Brautpaar, als auch von den Gästen vor der Kamera Lippensynchron nachgesprochen. Anschließend schneidet der Videograf die aufgenommenen Szenen passend zum Song, fügt sie zusammen und macht ein kleines Hochzeits-Musikvideo daraus. Die Ergebnisse sind überragend:

Hochzeitsvideo Preise – Wie viel kostet mich ein Hochzeitsfilm?

Da es für viele Paare eine wichtige Rolle spielt, wie sich die Preise für ein professionelles Hochzeitsvideo zusammensetzen, werden wir Ihnen jetzt einmal grob die üblichen Kosten umreißen, die man bei einem Hochzeitsvideoprojekt erwarten darf. Da Hochzeitsvideos sehr individuell ausfallen, variieren die Preise auch stark.

Das Honorar eines Kameramannes für die Hochzeit hängt von seiner Berufserfahrung und von dem ab, wie aufwendig gefilmt und bearbeitet werden soll. Entscheidend für das Gesamtbudget ist nicht nur, ob der Profi 5 oder 10 Stunden dreht, sondern vielmehr die Gesamtheit aller Leistungen, die Sie erwarten. Auch die Qualität des Equipments spiegelt sich im Preis wieder, den Sie am Ende bezahlen. Da vor Allem in Kirchen sehr schlechte Lichtverhältnisse herrschen, muss man auch zu lichtempfindlichen (= teuren) Kameras greifen. Da die Aufnahmen professionell sein sollen, arbeiten Profis mit mehreren Objektiven und Stativen, manchmal auch mit Kamerakran und Oktokopter. Wer das wünscht, muss mit Aufpreisen rechnen.

Heutzutage kann man Hochzeitsvideos in allen Preiskategorien ab 1000 Euro bestellen. Für weniger sollte man nicht unbedingt eine professionelle Nachbearbeitung erwarten, denn im Normalfall ist mit diesem Geld nur der Dreh gedeckt. Man bekommt dann i.d.R. das komplette unbearbeitete Videomaterial, das über mehrere Stunden geht. Videoschnitt und hohe Bildqualität ist für diesen Preis nicht garantiert. Standardmäßig bieten professionelle Videografen Gesamtpakete zwischen 2000 und 4000 Euro an.

Neben fundiertem Fachwissen, Kreativität und Flexibilität bei Sonderwünschen können Sie für den stolzen Preis folgende Leistungen auf jeden Fall erwarten: Dreharbeiten mit mindestens einem Kameramann und einem Assistenten, professionelles Equipment, ein persönliches Konzept und davon ausgehend einen gut durchdachten Drehplan, ca. 50 Arbeitsstunden für den Schnitt, Filmdesign, Tonmischung, musikalische Untermalung und das Erstellen einer DVD oder einer Blu Ray mit dem fertigen Hochzeitsfilm. Der Gesamtpreis setzt sich aus Einzelpreisen für jede gewünschte Leistung zusammen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen wertvolle Informationen und Ideen zum Thema „Ideen & Tipps bezüglich Hochzeitsvideos“ vermitteln und neue Anregungen schaffen. Ich wünsche allen Verliebten, die den großen Schritt wagen wollen, außerdem einen zauberhaften Start in das Eheleben, noch viele, viele weitere schöne Momente zu zweit und natürlich ein perfektes Hochzeitsvideo!  

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