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Postproduktion Ratgeber

Die gesamte Filmproduktion wird in fünf Phasen eingeteilt, wobei die Postproduktion die vierte dieser fünf Phasen darstellt. Voran stehen die Projektentwicklung, die Vorproduktion, sowie die Dreharbeiten. Zu guter Letzt folgt die Filmverwertung.

Was ist Postproduktion und warum ist sie so wichtig?

Zur Postproduktion selbst gehören die digitale Nachbearbeitung von Tönen und Bildern der getätigten Videoaufnahmen, sowie der Einsatz von Hintergrundmusik und der Videoschnitt.

Die Wichtigkeit der Postproduktion ergibt sich daraus, dass diese Arbeitsschritte  dem Videomaterial erst seinen endgültigen Charakter verleihen. Mit der Postproduktion steht und fällt also die Qualität des Films.

Es können visuelle und akustische Mittel verwendet werden, die bei realen Aufnahmen nicht, nur schwer oder nur mit einem hohen finanziellen und/oder zeitlichen Aufwand realisierbar sind. Doch auch in der Postproduktion sind die Möglichkeiten begrenzt und man braucht einiges an Know-How und Fingerspitzengefühl, um ein Video bewusst wirken zu lassen.

Sie sind auf der Suche nach einem Profi oder einem Unternehmen, das sich auf Postproduktion spezialisiert hat? Auf BAVOKO finden Sie schnell und einfach Spezialisten für Ihr Videoprojekt.

Die Postproduktion planen (Preproduktion)

Um Zeit, Nerven oder Geld bei der Postproduktion zu sparen, sollten in der ersten Phase der Filmproduktion die vier darauffolgenden möglichst genau geplant werden.

Wer seine Szenen bereits gedreht hat, kann hier fortfahren. (Folgende Arbeitsbereiche  umfasst die Postproduktion)

Preproduktion (Vorausplanung) kann Ihnen tatsächlich sehr viel Arbeit bei der Postproduktion ersparen, deshalb ein paar kleine Hinweise hierzu:

  • Erstellen Sie ein Drehbuch und eine Liste mit Kameraaufnahmen, die Sie verwenden möchten, sowie eine entsprechende Audio-Zuordnung.
  • Beantworten Sie sich die 5 W-Fragen (wer, was, wann, wo und warum?), um sich auf eine Geschichte festzulegen.
  • Machen Sie sich klar, welche Faktoren Sie für wichtig empfinden, um Ihre Geschichte zu erzählen.
  • Eine Gliederung darf bei der Vorbereitung auf keinen Fall fehlen. Sie sollte nicht nur beinhalten, was festgehalten werden soll, sondern auch, wann genau Audioaufnahmen benötigt werden. Zeichnungen können behilflich sein.

Weitere zentrale Fragen:

  • Brauche ich eine Erzählerstimme, einen Dialog, ein Interview oder mehrere dieser Instrumente. Wenn ja, wie sollen diese konkret aussehen und wer soll sie besetzen?
  • Habe/Brauche ich ein gewisses Budget? Welche Mittel stehen mir noch zur Verfügung? Was brauche ich noch?
  • Wie wichtig ist mir der Wiedererkennungswert meines Films?
  • Werde ich selbst die Postproduktion übernehmen oder sollte ich einen Profi engagieren?
  • Wie lange wird die Umsetzung dauern?

Folgende Arbeitsbereiche  umfasst die Postproduktion

Nach den abgeschlossenen Dreharbeiten – auf die wir jetzt nicht genauer eingehen – steht die Postproduktion an der Tagesordnung. In vier Phasen aufgeteilt, stellt sie einen der wesentlichen Bestandteile der Filmproduktion dar.

  • Datenaufbereitung

Die Daten sollten zumindest doppelt gesichert  und katalogisiert werden. Dies ermöglicht auf lange Zeit gesehen einen sicheren und schnellen Zugriff auf gewünschtes Material.

  • Filmschnitt

Der Ausdruck Filmschnitt stammt aus der Zeit, als es nur analoge Filme gab und Filmrollen noch geschnitten werden mussten. Heute läuft dieser Prozess fast ausschließlich digital ab und wird auch als Fotomontage bezeichnet. Folgende wichtige Begriffe des Filmschnitts gilt es außerdem zu verstehen:

Das Pacing

Das Pacing (engl. für: das Tempo angeben) bezeichnet die Abfolge von Bewegungsimpulsen und akustischen Impulsen einzelner Videoeinstellungen/-sequenzen, die sich aus Bildfolge und Soundkulisse getätigter Aufnahmen ergeben. Durch diese Impulse entsteht eine individuelle rhythmische Struktur, die maßgeblich den Charakter des Gesamtwerkes beeinflusst und digital verändert werden kann (schneller, langsamer)

Das Timing

Im Filmschnitt werden die Ein- und Ausstiege der jeweiligen Videosequenzen festgelegt. Das Timing bezeichnet die genauen Zeitpunkte der verschiedenen Ein- und Ausstiege, die Länge einzelner Videosequenzen und deren Beziehung zu den restlichen Teilabschnitten.

Der Montagerhythmus

Der Montagerhythmus ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Pacing und Timing. Da der Film ein Bewegungsmedium (Zeitmedium) ist, hat jede Aufnahme einen spürbar eigenen Rhythmus. Die Montage eines Filmes sollte stets visuell und psychologisch aufeinander abgestimmt sein und unter diesem Aspekt die zu erzählende Geschichte verdeutlichen, verstärken und lenken.

Schlüssige Handlungsabläufe

Nur durch logisch schlüssige Handlungsabläufe wird Ihr Film nachvollziehbar und verringert die Wahrscheinlichkeit, dass die Aufmerksamkeit des Zuschauers in Desinteresse übergeht. Um ein nachvollziehbares Szenenbild zu schaffen zu können, empfiehlt es sich, keine Videosequenzen zu verwenden, die nicht mindestens eine Länge von drei Sekunden lang sind.

Alle dieser vier Aspekte müssen beim Schnitt genauestens berücksichtigt werden, denn dieser gibt dem Video erst sein endgültiges Gesicht und die richtige Form. Schnittfolge und Art der Komposition bestimmen außerdem maßgeblich, welche Massage durch Ihr Video vermittelt wird. Beliebte Software für den Videoschnitt: AVS Video Editor, iMovie, Adobe Premier Pro, Final Cut Pro.

Wenn bei den Vorbereitungen und beim Dreh ordentlich gearbeitet wurde, ist die Aufgabe des Schnitts zum größten Teil gestalterischer Natur sein. Hat man beim Dreh jedoch Fehler gemacht, so müssen Sie möglicherweise viel Energie in die Reparatur der Aufnahmen investieren.

  • Visual Effects (VFX)

Man unterscheidet grundsätzlich die Effekte, die bereits während den Dreharbeiten entstehen (Spezialeffekte) von denen, die in der Postproduktion nachträglich digital hinzugefügt werden (Visual Effects). Wir konzentrieren uns näher auf Letzteres:

Visuelle Effekte werden eingesetzt, um Filmmaterial aufzubessern oder bestimmte Effekte zu erzielen, die mit einer unbearbeiteten Filmaufnahme nicht oder nur sehr umständlich zu erreichen wären. Beliebte Grafiksoftware für diese Aufgaben sind: Autodesk Maya, Autodesk Softimage, Cinema4D, Lightware 3 und Realsoft 3D.

Die Schwierigkeit hierbei ist, das eingefügte Material real wirken zu lassen. Da ungeübte Hände keine komplizierten 3D Animationen zaubern können, wächst die Bedeutung verschiedener, auf Visual Effekts spezialisierter Firmen mehr und mehr.

  • Tonbearbeitung im Rahmen der Postproduktion

Nach dem Dreh ist es extrem wichtig, den Ton der einzelnen Einstellungen noch einmal zu überprüfen und  gegebenenfalls anzupassen. Bestenfalls wird schon während den Aufnahmen ein guter Originalton gesichert, denn so erspart man sich eine aufwendige Nachbearbeitung. Ein bestmögliches Ergebnis wird durch folgende Arbeitsschritte erreicht:  

  • Bearbeitung der O-Töne und Hintergrundgeräusche, sodass ein gewünschter atmosphärischer Sound entsteht
  • Das  Generieren von Synchronaufnahmen (lippensynchrone Sprachaufnahmen), wenn nötig
  • Recording: Aufzeichnung realer/natürlicher Geräusche (Zwitschern, …)
  • Mastering: Lautstärkeregelung aller Geräusche.
  • Sounddesign: Das Erzeugen einer Atmosphäre durch synthetische Geräusche und Soundeffekte. Hierfür muss entsprechende Software angeschafft werden. Beliebt: Altiverb, Omnisphere. Kostenlos: Audacity.
  • Komposition, Aufnahme, Bearbeitung und Hinzufügen von Hintergrundmusik. Wie und wo sie gute Hintergrundmusik finden, können Sie hier nachlesen.
  • Tonmischung: Es werden alle Tonspuren wiedergegeben, während der Audiopegel angepasst wird, Mischverhältnisse hergestellt werden, Klangveränderungen vorgenommen und Töne oder Effekte hinzugefügt werden.  

Fazit Postproduktiom

Wie Sie vielleicht im Laufe des Textes bemerkt haben, beinhaltet die Postproduktion einige spezifische Aufgaben, die für einen Leihen nicht unbedingt direkt und zielgerichtet umsetzbar sind. Wir konnten Ihnen so zwar einen kleinen Einblick in das Gebiet der Postproduktion verschaffen, eine Orientierungshilfe bereitstellen und erklären, welche die wesentlichen Fragen sind, die Sie sich vor und während der Postproduktion stellen sollten. Dennoch ist ganz klar, dass die meisten Teilgebiete der Postproduktion, wie zum Beispiel der Schnitt und die Tonbearbeitung eine gewisse Affinität in Sachen Technik voraussetzen und dass ein Gefühl für den richtigen Schnitt oder die Komposition erst einmal aufgebaut werden muss.

Und jetzt mal Hand aufs Herz: An alle Firmenvertreter und Selbstständige da draußen, die ein professionelles Imagevideo o.Ä. drehen möchten, aber keine Erfahrung in diesem Gebiet haben: Suchen Sie entsprechende externe Dienstleister und machen Sie den Preisvergleich!

Ist das aufwendig? Nein. Bei BAVOKO können Sie einfach und kostenfrei Spezialisten in Ihrer Umgebung anheuern. Sie müssen sich hier nicht auf einen Sounddesigner, Cutter oder anderen Spezialisten der Postproduktion beschränken, sondern können auch mehrere Gebiete innerhalb der Filmproduktion gleichzeitig angeben oder sogar das ganze Filmprojekt ausschreiben. Innerhalb kürzester Zeit werden Sie ein auf Ihre individuellen Anforderungen angepasstes Angebot an Freelancern und/oder Agenturen erhalten, das Ihren Wünschen am besten entspricht. Sie können ganz gemütlich deren Referenzen bei uns prüfen und gewünschte Dienstleister engagieren.